Es ist der wohl schmerzhafteste Punkt für jeden Tierhalter: Der Moment, wenn das geliebte Tier den Körper verlässt. In diesem Beitrag möchte ich dich an die Hand nehmen, dir Ängste nehmen und Bewusstsein für diesen heiligen Übergang schenken. Denn in diesem Abschied liegen, so schwer er auch ist, unglaubliche Geschenke für deine eigene Entwicklung.
Schön, dass du da bist und zeitlos einfach Sein gefunden hast. Ich bin Mareen Denike.
Vielleicht kostet es dich Überwindung, diesen Text zu lesen. Der Tod, besonders der unserer tierischen Gefährten, ist in unserer Gesellschaft oft noch ein Tabuthema. Ich sehe dich mit all deiner Unsicherheit und deinen Ängsten. Doch ich möchte dir Mut machen: Sich diesem Thema zu öffnen, verändert die Beziehung zu deinem Tier und zum Leben selbst.
Warum wir über den Tod unserer Tiere sprechen müssen
Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt: Wann bin ich bei meinen eigenen Tieren am meisten über mich hinausgewachsen? Wann habe ich das Leben am intensivsten gespürt?
Die Antwort kam prompt und sie überraschte mich selbst: Es waren die Momente, in denen ich meine Tiere über die Regenbogenbrücke begleitet habe. In diesen Phasen der Wandlung, wenn die Tierseele sich vorbereitet zu gehen, entsteht eine Tiefe, die mit nichts zu vergleichen ist.
Ich habe gelernt:
- Das Leben und den Moment bedingungslos anzunehmen.
- Die Liebe tiefer zu spüren als je zuvor.
- Mir selbst zu vergeben für Dinge, die vielleicht „nicht perfekt“ liefen.
Unsere Tiere sind so viel mehr als nur ihr Körper. Wenn wir begreifen, dass die Seele lediglich den Körper „abschmeißt“, können wir erkennen, dass die Herzensverbindung über den physischen Tod hinaus bestehen bleibt.
Einschläfern oder natürlicher Tod? Kein Platz für Dogmen
Eine der häufigsten Fragen, die mir in meiner 14-jährigen Praxis gestellt wird, ist die nach dem „richtigen“ Weg. Soll ich mein Tier einschläfern lassen oder darf es natürlich sterben?
Hier ist meine wichtigste Botschaft an dich: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Jede Seele wählt ihren eigenen Ausgang.
- Ich habe Tiere erlebt, die unglaublich friedvoll durch eine Injektion gegangen sind.
- Ich habe Tiere begleitet, die den natürlichen Sterbeprozess bis zum Ende durchlaufen haben.
Wir dürfen hier keine Dogmen aufstellen. Bewertung macht eng. Wichtig ist, dass du auf deine Intuition und die Verbindung zu deinem Tier hörst. Ich wünsche mir mehr Normalität und Natürlichkeit im Umgang mit diesem Prozess – egal, wie er am Ende aussieht.
Der ewige Kreislauf: Eine Freundin erzählte mir von einem Erlebnis in Nepal. An einem Flussufer wurden die Verstorbenen verbrannt und der Asche übergeben. Direkt am gegenüberliegenden Ufer beteten frisch Vermählte für die Seele eines ungeborenen Kindes. Tod und Leben, gehen und kommen – alles fließt ineinander. Diese Natürlichkeit dürfen wir uns wieder ins Bewusstsein rufen.
Wie du dich und dein Tier vorbereiten kannst
Früher hatten meine Ängste mich im Griff. Heute habe ich meine Ängste im Griff. Das ist der Unterschied, den Bewusstsein macht. Um dich dabei zu unterstützen, habe ich den Onlinekurs „Wenn die Tierseele den Körper verlässt“ entwickelt.
Dieser Kurs ist nicht nur für den akuten Abschied gedacht, sondern auch zur Aufarbeitung vergangener Verluste oder zur friedvollen Vorbereitung.
Was du im Umgang mit dem Abschied lernen kannst:
- Wandlungsprozesse verstehen: Was passiert körperlich und seelisch? (Dazu empfehle ich dir auch meine Podcast-Folgen 36 und 83).
- Trauerarbeit: Wann fängt Trauer wirklich an und wie gehst du damit um?
- Nach dem Tod: Kann die Seele Kontakt aufnehmen? Gibt es Wiedergeburt?
- Vergebung: Viele Tierhalter plagen Schuldgefühle („Habe ich genug getan?“, „War ich zu oft im Stress?“). Durch geführte Meditationen (Heilraum) kannst du Frieden schließen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Die Kraft des Loslassens
Eine Kundin begleitete ihr Seelenpferd über Jahre hinweg auf diesen Moment zu. Sie hatten eine tiefe Verbindung. Als der Tag des Einschläferns kam, konnte ich durch „Zufall“ nicht dabei sein. Sie musste diesen Weg mit der Tierärztin allein gehen.
Im Nachhinein erkannte sie: Das war genau richtig. Es hat sie an ihre eigene Kraft, ihre Eigenmacht erinnert. Sie ist über sich hinausgewachsen. Solche „Quantensprünge“ in der persönlichen Entwicklung erlebe ich immer wieder, wenn Menschen sich bewusst auf den Sterbeprozess ihres Tieres einlassen.
Fazit: Mut zur Tiefe
Ich feiere dich für deinen Mut, dich diesem Thema zu stellen. Egal, ob du gerade mitten im Prozess steckst, trauerst oder dich einfach informieren möchtest: Du bist nicht allein.
Nimm Unterstützung an – sei es durch meinen Onlinekurs, der dir lebenslang zur Verfügung steht, oder durch individuelle energetische Begleitung. Deine Tiere danken es dir, wenn du mit offenem Herzen und klarem Bewusstsein an ihrer Seite bist.
Möchtest du tiefer eintauchen?
Hier findest du Unterstützung für deinen Weg:
- Onlinekurs: „Wenn die Tierseele den Körper verlässt“ – Ein Begleiter für Vorbereitung, Abschied und Frieden.
- Seminar-Tipp: Vom 11. bis 13. Oktober 2024 findet mein Trance Healing Seminar (offline) statt. Lerne, ein Kanal für die geistige Welt zu werden und die Verbindung zu deinem geistigen Team zu stärken.
Genieße das Leben voll Dankbarkeit. Wir hören uns beim nächsten Mal!
Deine Mareen




Eine Antwort
Danke, liebe Mareen, für die jahrelange Begleitung!
Dafür, dass Du meinen Pferden so oft das Leben gerettet hast.
Dafür, dass ich tiefer blicken durfte und darf.
Und dafür, dass Du den Abschied 5 Jahre begleitet hast.
Danke dafür, dass Du durch „Zufall“ nicht dabei sein konntest.
Danke, dass ich wachsen durfte und Isleno so einen wundervollen Abschied hatte.
Danke, dass Du mir zeigst, wie individuell Liebe und Verbindung sein kann!